WAS IST RSI?

Viele Symptome

Der Finger leistet Schwerstarbeit, aber die Schmerzen machen sich meist woanders bemerkbar: Ganz zu recht trägt das RSI-Syndrom auch den Namen „Mausarm“.  Die Abkürzung RSI steht für das englische "repetitive strain injury", was so viel bedeutet wie "Erkrankung durch sich ständig wiederholende Belastung".
Oft ist es zunächst gar kein Schmerz, sondern nur ein „komisches Gefühl“, ein kurzer Kraftverlust oder ein Kribbeln im Arm, mit dem sich der Mausarm anfangs in das Leben des Betroffenen schleicht. Hält die Überlastung jedoch an, kommen nach und nach Muskelkrämpfe und Schmerzen hinzu - erst nur bei oder direkt nach der Arbeit, später auch in Ruhephasen.


Die Schmerzen treten dabei im Bereich der Muskeln und Sehnen auf, die den „Klick-Finger“ zigtausendfach am Tag bewegen – das kann irgendwo zwischen Ellenbogen und Fingerspitzen sein. Ist das RSI-Syndrom erst einmal chronisch geworden, kommt es auch bei längeren Arbeitspausen wie im Urlaub nicht zu völliger Beschwerdefreiheit, die Schmerzen können immer wieder unvermittelt auftreten.

Übrigens: Auch Kopfschmerzen, Sehstörungen und Verspannungen im Nacken und in den Schultern sind unter Umständen Anzeichen für RSI - auf jeden Fall deuten sie auf eine unergonomische Arbeitshaltung hin, die auch die Entstehung des Mausarms begünstigen.